Div. Metallbauarbeiten KOLMA in Wabern
März 2012
Neubau ISOTOP Universitätsklinik Bern, Erkerverglasung
März 2012
Verkürzung FFM-Mast ILS 14 Flughafen Bern-Belp
Der bestehende Feldmonitormast am für das ILS 14 des Flughafens Bern-Belp wies eine Höhe von 32 Meter auf ( 33 Meter, inkl. OBS-light, Hindernisbefeuerung auf der Mastspitze). Dieses bezweckte nebst der Markierung des Masts, auch die Befeuerung des unmittelbar dahinter liegenden Waldes. Der bestehende FFM-Mast durchstösst die Anflugfläche 14 wie auch die Wegflugfläche 32. Anfang 2010 wurde der Wald auf Basis eines vom Forstbetrieb ausgearbeiteten Bewirtschaftungskonzepts gerodet. Dieses Konzept sieht vor, dass die Bäume im Gebiet „Zopfen“ in Zukunft eine maximale Höhe von 25 Metern erreichen dürfen. Durch dieses Basiskonzept sowie das Roden des bestehenden Waldes, war der bestehende Mast das höchste Hindernis in der An- respektive Abfluglinie des Flughafens. Zudem führte die alte Hindernisbefeuerung gemäss Angaben von Piloten zu Verwirrungen: Die Hindernisbefeuerung wird im Anflug 14 zuerst als Teil der Anflugbefeuerung wahrgenommen und verschiebt sich dann mit Annäherung an die Piste aus dieser Befeuerung heraus. Diese beiden Gründe führten zu einer kompletten Sanierung des bestehenden Masts.
In Zusammenarbeit zwischen dem Flughafenbetreiber Alpar, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Skyguide sowie den Ingenieuren Bächtold & Moor wurde das Projekt für die Sanierung des Mast ILS 14 ausgearbeitet. Dieses Konzept sah vor, den Mast in zwei Phasen zu sanieren. Die erste Phase umfasste eine Kürzung des bestehenden Masts von seiner ursprünglichen Höhe (33 Meter) auf rund 16 Meter, zusätzlich wurde mit einem provisorischen Mast die Hindernisbefeuerung auf 24 Meter sichergestellt. Nach Prüfung der neuen Hindernisbefeuerungshöhe und dem Einverständnis der entsprechenden Instanzen wurde in einer zweiten Phase die ganze Mastkonstruktion erneut eingekürzt. Der Mast wurde auf einer neuen und definitiven Höhe von 11 Meter erneut getrennt. Auf diese Höhe wurde eine neue Podest Konstruktion montiert, welche zusätzlich in der Mitte die Aufnahme für den neuen und definitiven Mast bildete.
Für diese Arbeiten mussten nebst den im Metallbau üblichen Normen zusätzlich die Weisungen des Baugesuchs sowie die ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) Normen und Weisungen befolgt und umgesetzt werden. Damit in dieser Höhe und unter den gegebenen Umständen die Arbeiten sicher durchgeführt werden konnten, wurde dies vorgängig mit einem erfahrenen Bergkletterer respektive Höhenarbeiter besprochen und diskutiert, er gab uns zusätzliche Tipps und Tricks, was bei solchen Arbeiten besonders zu beachten war. Da sich das Objekt mitten auf einer freien Wiese mit Grundwasser befindet, wurde zusätzlich ein hohes Mass auf Sauberkeit und an den Umweltschutz gestellt. Damit die bestehenden Bauteile demontiert, respektive die neuen Bauteile montiert werden konnten, war der Einsatz eines Kranes unumgänglich. Für dieses Unterfangen wurde das Model AC60 der Firma Lehman Kran AG aus Gümligen ausgewählt. Dieser Pneukran verfügt über eine maximale Traglast von 60 Tonnen, eine maximale Hubhöhe von 66 Meter, eine maximale Ausladung von 46 Meter und ein Eigengewicht von rund 48 Tonnen. Damit dieser die Wiese befahren und so wenig wie möglich beschädigte, mussten vorgängig Schwerlastplatten verlegt werden, auf welchen der mobile Kran in die Nähe des Masts fahren und sich dort positionieren konnte. Damit zusätzlich keine Metallteile und Farbreste in das Grundwasser gelangen konnten, wurde der ganze Boden um den Mast herum mit einer Plastikfolie abgedeckt. Die Logistik wurde so ausgelegt, dass nach den jeweiligen Einkürzungen, die Teile an einem Stück auf Sattelschlepper verlegt und sogleich dem Recycling zugeführt werden konnten. Der neue und definitive Mast wurde von der Firma Europoles hergestellt und direkt aus Deutschland geliefert. Dieser besteht aus einem Glasfaserverstärkten Kunststoff und erfüllt die Frangibility-Anforderungen (Brechbarkeit & Markierung) der International Civil Aviation Organization. Er weist eine Länge von 12 Metern auf und ist zusätzlich mit einem Gelenk ausgestattet, welches ein Umklappen des Masts für Service Arbeiten an der Hindernisbefeuerung möglich macht. Beide Phasen mussten jeweils an einem Arbeitstag durchgeführt und fertigerstellt sein, so dass am jeweiligen Abend die Hindernisbefeuerung wieder funktionierte und die Sicherheit im Flugverkehr gewährleistet werden konnte. Dank der tatkräftigen Mithilfe aller beteiligten Personen und der guten Wetterverhältnisse konnte dieses Projekt ohne grössere Probleme oder Zwischenfälle durchgeführt und realisiert werden.
Konstruktions-Merkmale:
Masteinkürzungen von 33 Meter auf 16 respektive 11 Meter.
Montage einer neuen Plattform auf 11 Meter Höhe, Abmessung rund 3,1 x 3,1 Meter.
Plattform bestehend aus einem vierseitigen Rahmen aus LNP 100x 10mm, Diagonalstreben aus HEB 140 sowie mittig der Plattform ein zusätzliches Sockelrohr zur Aufnahme des neuen GFK Masts aus einem Stahlrohr D= 273 x 8 mm, vierseitiges Stakettengeländer sowie Plattformboden in Ausführung mit Gitterrosten.
Neuer Mast aus Glasfaser verstärktem Kunststoff, Länge rund 12 Meter, Warn-Hindernislackierung, OBS Light und einem Gelenk zum manuellen Umklappen für Service Arbeiten.
Der Mast ist so ausgelegt, dass dieser Windstärken bis maximal 180km/h standhält.
Eigengewicht demontierter Mastteil Phase eins, rund 3,8 Tonnen. Phase zwei, rund 2 Tonnen
(beide Teile an einem Stück demontiert).
masten
Februar 2012
Gesundheitstipps für unsere MA
www.bessergsund.ch
"Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig!
Mit Gesundheitstipps des Schweizerischen Drogistenverbands wollen wir ein Zeichen setzen und stellen unseren Mitarbeitern gerne eine gute Plattform für ihr Wohlergehen zur Verfügung."
Januar 2012
Neubau ISOTOP Universitätsklinik Bern, Brandschutzabschlüsse EI30/EI60
Beim Neubau des Isotopengebäudes auf dem Inselareal durften wir Brandschutzabschlüsse und Türen herstellen, liefern und montieren. Die Brandschutzabschlüsse im 1. OG beim Empfang haben die Anforderung EI60, die restlichen Verglasungen im 1.OG, 2.OG und 3.OG haben die Anforderung EI30.
Die Brandschutzabschlüsse sind die Raumtrennung zwischen der Erkerverglausung und dem Gebäude. Die Füllungen der Abschlüsse bestehen einerseits aus EI30 Brandschutzgläser sowie aus EI30 Brandschutzpaneelen. Zur Schalldämmung wurden auf die Paneelen Eichen-Topakustikplatten aufgesetzt. Neben der Schalldämmung erfrischen die Eichen-Topakustikplatten die schlichte Konstruktion auf.
Durch die Freundlichkeit und Helligkeit der Räume sind in jeder Hinsicht Sitzungen, Wartezeiten, diverse Arbeiten mit Erfolg garantiert.
Bilder folgen...
Eckdaten:
Erkerabschlüsse 1.OG, 2.OG, 3.OG
B-6500mm/ H-8000mm
Emfpang
B-5000mm/ H-3500mm
1.12.2011
Neubau WIGA Krattigen
In Krattigen beim Neubau der Mehrfamilienhäuser wurden von uns Wohnraumerweiterungen hergestellt. Damit das prächtige Bellevue über den See nach Thun und Interlaken so richtig zur Geltung kommt, wurde eine Stahlkonstruktion mit viel Glas gewählt.
Die RAICO-Unterkonstruktion in Stahl wurde bereits im Rohbau auf das bestehende Betonelement montiert. Nachdem bauseits die Abdichtarbeiten erledigt wurden, fingen wir mit dem Einglasen und einpacken des Stahlgerippes an. Seitlich wurden WICONA-Aluminiumhebeschieber eingesetzt, welche vorgängig in unserer Werkstatt zu Rahmen zusammengebaut wurden. Die Frontverglasung teilt sich in sechs Feldern auf, davon in vier Isolationsgläser zur Absturzsicherung und in zwei WICONA-Drehkippfenster. Als Dachgläser wurden 4 Stufenisoliergläser eingebaut. Um den Sichtschutz von oben zu gewährleisten, wurde vor dem Glaseinbau eine schwarzgraue lichtdurchlässige Sichtschutzfolie auf die Gläser geklebt.
Nun können die Eigentümer nach Fertigstellung der Wintergärten die wunderschöne Aussicht auf den Thunersee geniessen.
Bilder folgen...
Eckdaten:
Gesamtbreite: 5100mm/ T-4000mm/ H-2500mm
Seitenschieber: 2 Stk./ B-3400mm/ H-2200mm
Teilfelder: 4 Stk./ Achsmass: 1240mm
1. 12.2011
Dachsanierung Spedition Gilgen Door Systems in Schwarzenburg
Bei Gilgen Door Systems in Schwarzenburg sanierten wir die Dachverglasung der Speditionshalle.
Die veraltete Holzkonstruktion mit Drahtglas und der Gehsteg, der zu Reinigungsarbeiten der Aussenfassade dient, mussten komplett demontiert werden. Die Holzkonstruktion mit den Drahtgläsern wurde komplett entsorgt und der Gehsteg wird nach Fertigstellung der neuen Konstruktion wieder montiert.
Die Demontagearbeiten konnten ohne grössere Hilfsmittel erfolgen. Die Neue Konstruktion wurde aus Aluminiumprofile des Herstellers WICONA , bei uns in der Werkstatt so vorbereitet, dass wir die Teile bei der Montage nur noch zusammen stecken konnten. Vor der Trägermontage haben wir Stahlkonsolen auf die bestehende Hallenkonstruktion aufgeschossen. Dies hatte den Vorteil, dass die Aluminiumträger der Dachkonstruktion nur noch eingehängt werden konnten.
Nach der Fertigstellung der Grundkonstruktion konnten mit dem Baukran die neuen VSG-Gläser eingesetzt werden, zusammen mit den Anschlussprofilen und der Deckleisten geklemmt werden. Auf die fertige Dachkonstruktion wurde der bereits vorhandene Gehsteg für die Reinigungsarbeiten der Aussenfassade wieder montiert.
Nun erstrahlt die Gilgen Door Systems Speditionshalle mit einer neuen Dachverglasung.
gdsschwarzenburg
Eckdaten:
Vordachgrösse: 9000x80000mm,
ca. 180 Glasfelder, davon 10 Stk. mit autom. Oblicht.
28.11.2011
Nachfolgeregelung mal sportlich
Fussballplauschturnier:
Die SWM Junioren-Mannschaft hat am 21. August 2011 in Bolligen eine super Partie gespielt.
Herzlichen Dank.
junioren
21.8.2011
SWM Firmenausflug
Besuch in der Käserei Stierenhütte in Schwarzenbach
stierenhuette
Klettererlebnis im Gantrisch Seilpark
12.8.2011
Umbau Mehrfamilienhaus Reusser
Aussengeländer:
Trotz der massiven Grundkonstruktion in Flachstahl 35/15, in Verbindung mit dem handgefertigten Chromstahl-Handlauf 35/15 erscheint das Geländer sehr filigran.
Mit präzisem Schliff wurden alle vier Seiten des Chromstahl-Handlaufes von Hand exakt aufgearbeitet.
Das ästhetische und sinnvolle Zusammenspiel von Chromstahl-Handlauf und verzinktem Stakettengeländer ist eine der vielen Stärken der Firma SWM Metallbautechnik AG.
Als Geländerunterkonstruktion wurde vorgängig ein gekanteter verzinkter Stahlwinkel als Abschluss der Deckenisolation und den Gartenplatten montiert.
Dank der präzis montierten Unterkonstruktion können wir die Kräfte des Geländers ableiten und somit eine hohe Sicherheit gewährleisten.
Pergola:
Als optimale Lösung für Sicht- und Wetterschutz haben wir aus Metall und Glas einen Pergola-Zwischenbau
geschaffen. In die zu Rahmen verschweissten, unisolierten Stahlprofile wurde ein VSG Glas mit Mattfolie eingesetzt. In Kombination dazu haben wir auf der Aussenseite eine Konstruktion aus verzinktem T-Stahl befestigt, welche mit Chromstahldrähten bespannt wurde und als Rankgerüst dient.
Aussentreppe mit Podest:
Die massive Konstruktion der langen Aussentreppe mit Podest wurde komplett aus 20mm Stahlblech hergestellt. In Verbindung mit den gekanteten Stahlblechtritten und Podestwangen konnten wir die statischen Anforderungen für die Treppe optimal übernehmen und ableiten. Die verzinkten Tritte und der Podestbereich wurden zusätzlich mit einer Antirutsch-Matte überzogen. Das verzinkte Stakettengeländer mit dem handgeschliffenen Chromstahl-Handlauf vervollständigt das gesamte Erscheinungsbild der Treppe und passt hervorragend zum Aussengeländer.
Attikageländer:
Als optimale filigrane Brüstungsergänzung konstruierten wir für die Attikawohnung ein besonders leichtwirkendes Traversengeländer. Die verzinkte Konstruktion besteht aus einem Flachstahl-Handlauf und einer eingeschweissten Traverse. Zum Ergänzen der bauseitigen Brüstung auf die erforderliche Höhe wurde unsere Konstruktion mit einem durchlaufenden Abkantblech als Abschluss an die Brüstung befestigt.
reusser
1.2.2011
Biologisches Sicherheitslabor in Spiez
Das LABOR SPIEZ, ein Geschäftsbereich des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, ist das schweizerische Institut für ABC-Schutz. Mit seinen Fachkenntnissen unterstützt es die Aktivitäten der Schweiz in den Bereichen Rüstungskontrolle und friedenserhaltende Massnahmen.
Die SWM Metallbautechnik AG konnten einige Bauteile für das neue biologische Sicherheitslabor in Spiez ausführen und montieren. Dazu gehören unter anderem zehn einflüglige und sieben zweiflüglige Brandschutztüren in EI30.Die Brandschutztüren sind mit beidseitig angebrachten Winkelfalzleisten, speziell angefertigten CNS- (Chromstahl) Langschildern mit Drücker, Innentürschliesser verdecktliegend und mit Planetdichtungen unten absenkend beim schliessen ausgerüstet.
Drei Türen wurden ganz in CNS (Chromstahl)-Profilen ausgeführt. Dazu erhielten diese Türen einen Türantrieb, welcher in einem Bodenkasten versenkt wurde. Alles in Allem sehr spezielle Ausführungsdetails, die sehr genau und einzigartig angefertigt werden mussten.
Im Treppenhaus innen stellten wir das Geländer aus Vierkantrohren her, welches über vier Treppenläufe und einem Podest montiert wurde. Die Schwierigkeit lag darin, die von uns fertig vorfabrizierten Geländer auf die fertigen Sichtbetontreppenstirnen im Treppenauge, ohne grosse Toleranzaufnahmemöglichkeiten zu montieren.
Aussen montierten wir drei Notleitern mit Rückenkorb. Die dazu gehörigen Seitengeländer zum Ausstieg haben wir mit einem schlanken Rechteckrohr feuerverzinkt hergestellt. Dazu kam eine mobile Leiter aus Aluminium-Rundrohren, welche bei Revisionsarbeiten auf dem Technikraumdach zum Einsatz kommt.
Auch im Aussenbereich wurde im Boden einen Montageschacht gebaut, um die schweren Maschinen und Aggregate einbringen zu können. Dazu konnten wir eine demontierbare Schachtabdeckung liefern und montieren. Wir stellten vier Rahmen aus Vierkantrohren feuerverzinkt her, deckten diese mit Aluriffelblech allseitig gekantet ein. An einer Stelle bauten wir zudem eine Notluke, die mit einem Gasdruckzylinder das Öffnen von innen unterstützt. So wird der Notausgang von innen über eine Notleiter aus dem Schacht gewährleistet.
Dazu stellten wir eine Glastrennwand zu einer Dusche her, die säurebeständig sein muss sowie weitere kleinere Metallbauarbeiten wie Verkleidungsbleche im Lift und Boden und Deckenkanäle.
sicherheitslabor
Spiez - Sicherheitslabor VBS Eckdaten:
8 EI30 Türen 1 Flg. Forsterfuego light max. 1500x2300mm Glasfüllung mit Fireswissfoam EI30-15 von Glas Trösch
6 EI30 Türen 2 Flg. Forsterfuego light max. 2100x2300mm Glasfüllung mit Fireswissfoam EI30-15 von Glas Trösch
2 EI30 Türen 1 Flg. Forsterfuego CNS max. 1800x3100mm Glasfüllung mit Fireswissfoam EI30-15 von Glas Trösch
1 EI30 Türen 2 Flg. Forsterfeugo CNS max. 2100x2300mm Glasfüllung mit Fireswissfoam EI30-15 von Glas Trösch
Treppengeländer H-1200, Total ca. 44m'
3 Aluleiter B-530, H-4700mm
1 Notleiter B-530, H-5400mm/4400mm/4100mm
Seitengeländer H-1100mm, L-2200mm
Montageschachtabdeckung mit Rinne 5000x3000mm
Duschentrennwand CNS 1000x2200mm
1.2.2011